02.-04.12.2016 Abschluss-Auftakt-Trainingslager – Sachsenkader 2016/17

Wie immer, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, findet das Abschluss-Auftakt-Trainingslager des Sachsenkaders statt, so auch an diesem 2. Adventswochenende. Diesmal wurde es in Lengefeld im weihnachtlichen Erzgebirge durchgeführt.
Gleich am Freitag, unmittelbar nach der Anreise, ging es los zum Skihang im Ortsteil Vorwerk, welcher noch von den DBK Ultralang bekannt ist. Nach großem Hallo wurde sofort gründlich aufgewärmt, um zur Bergsprintstaffel starten zu können. Diese wurde direkt am Skilift gelaufen. Bei einer Länge von 290 m und 70 Hm musste somit jeder fast 100 m und 25 Hm bergauf(!) sprinten.
Nach dieser kurzen, aber sehr kraftintensiven Einheit ging es dann zurück zur Turnhalle des SV Lengefeld, um Abendbrot zu essen und dann zur Theorie überzugehen.

Am Samstagvormittag wurde bei ziemlich eisigen Temperaturen ein 3000 m-Test auf dem Sportplatz des SV durchgeführt.
Nach dem Mittagessen konnten wir uns bei einer Sprintstaffel in Lengefeld messen. Diese wurde nach dem Leipziger Staffelsystem gelaufen, bei dem immer zwei Läufer im Gelände sind und der dritte Läufer wartet. Dazu musste jeder Starter zwei Bahnen laufen. Damit das Ganze nicht zu leicht wird, schließlich sind wir ja Kader, gab es noch künstliche Sperrungen.
Bei diesem Sprint kam schon fast echtes Wettkampfgefühl auf, da uns einige Lengefelder bei ihren Winterspaziergängen anfeuerten und zujubelten. Entweder gibt es in Lengefeld viele große OL-Fans und/oder Jörg betreibt richtig gute Öffentlichkeitsarbeit - oder aber hier ist allgemein nicht sonderlich viel los .
Nach dem Sprint wurde die Turnhalle der Hauptschule noch für eine Runde Unihockey genutzt.
Am Abend gab es dann drei Möglichkeiten zur Freizeitgesaltung: Entweder Kegeln oder Märchenstunde in der Märchenscheune oder aber gleich zum kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt.

Am Sonntagmorgen, nach der Kadernominierung, ging es noch einmal bei frostigstem, aber schönem Wetter zum Skihang, um im Bornwald die Sachsenkadermeisterschaft auszutragen.
Natürlich wäre es auch dabei zu einfach, nur eine schnöde Bahn abzulaufen.
Um zu lernen, die Postenbeschreibung richtig zu lesen, gab es keine Postencodes auf der Beschreibung. Außerdem standen teilweise mehrere Posten am Objekt, so dass der Richtige laut Beschreibung erkannt werden musste. Dazu waren auch noch die Postenobjekte aus der Karte entfernt. Also immer schön den Kopf an beim Laufen!
Zwischen all den Trainingseinheiten blieb wie immer auch jede Menge Zeit für Theorie, Jahresrückblick und Vorschau, (OL-)Reiseberichte, Kraft- und Dehnübungen und, und, und.

Es war jedenfalls wieder ein sehr schönes und intensives Wochenende, für das wir uns bei den Organisatoren bedanken.

Flori (und Danilo)

Karte Sprintstaffel

Karte Sachsenkadermeisterschaft

 

10.09.2016  Deutsche Meisterschaften im Sprint-OL in Seesen

Ein anspruchsvolles OL-Wochenende - sowohl für die Wettkämpfer als auch für die Veranstalter - hatte der M.T.V. Seesen 1862 am 10. und 11. September organisiert. Standen doch am Samstag die Deutschen Meisterschaften im Sprint und die Sprint-Staffel auf dem Programm und dann am Sonntag ein Bundesranglistenlauf in Verbindung mit den Nachholläufen der DM- Mittel-OL.

Da die Teilnahme der Bad Schandauer OL-er nicht ganz erfolglos war, gleich hier am Anfang das gute Ergebnis:  Viola belegte bei der DM-Sprint in der D 55 den 6. Platz.

10.09. DM Sprint Seesen

Unsere Teilnahme an der DM-Sprint stand eigentlich schon lange fest, aber wir stellten uns immer wieder die Frage, ob es denn ein orientierungstechnisch "einfacher" Lauf werden würde, bei dem die schnellen Läufer wieder im Vorteil wären. Aus unserer Ortskenntnis von Seesen kannten wir eigentlich keine verwinkelten Altstadtbereiche, oder ausgedehnte Parks, in denen man schwierige Postenstandorte platzieren könnte und die Läufer vor Routenwahlen stellen könnte. Aber genau das Gegenteil trat ein. Die Organisatoren hatten ein Stadtgebiet für den Sprint ausgewählt und kartographiert, in dem die Bahnen höchste Anforderungen an die Orientierung und die Routenwahl boten. Da die Seesener Bürger offensichtlich eine gute Meinung zum OL haben, konnten die Bahnleger einige Privatgrundstücke für die Bahnlegung mit nutzen. Da ging es dann schon mal über den frisch gemähten Rasen am Eigenheim und über den privaten Plattenweg dann wieder durch das offene Gartentor hinaus in den öffentlichen Bereich. Aber, und das war das was einigen Läufern zum Problem wurde, man mußte konzentriert die Signatur der Karte beachten. An allen Stellen, wo die Gefahr bestand, verbotene Bereiche zu betreten, standen Kontrolleure bereit, um die Verfehlungen sofort mit der Startnummer zu dokumentieren. Die Ergebnisliste zeigt, daß viele Läufer von den Aufpassern erfasst wurden, und sich somit mancher seine Chancen auf ein gutes Ergebnis vergab. Ungewöhnlich oft, standen wir bei diesem Wettkampf vor der Routenwahl. Es gab einige Postenverbindungen, die auf den ersten Blick eine kurze Route durch kleingliedriges, mit verbotenen Bereichen gespickten Stellen als günstig erscheinen ließ, aber bei genauerem Studium der Karte konnte man (leider oftmals dann erst hinterher) erkennen, daß der Umweg über die Straße, die bessere Entscheidung gewesen wäre. Man hätte so viele "Verbots-Fallen" vermeiden können und die Orientierung wäre auch einfacher gewesen. Wie bereits gesagt, die Routenwahl war bei diesem Wettkampf ungewöhnlich stark gefragt. 
Bei diesem Lauf wurde das erste Mal das SI Air+ System für alle Läufer eingesetzt. Das berührungslose "Lochen" an den Stationen wurde offensichtlich von allen als positiv angenommen, aber bei dem schnellen Vorbeilaufen an den Postenstandorten haben dann wohl viele Wettkämpfer (ich auch) die Konzentration auf die Karte vernachlässigt und haben dann Posten vergessen. Besonders fiel es auf, daß bei den letzten Posten kurz vor dem Ziel die "Ausfallrate" besonders hoch war. In einigen Altersklassen spiegelt die Ergebnisliste eine erschreckende Bilanz wider: H 65: 14 mal Fehlst. und Disqu. von 38 gestarteten Läufern!

Trotzdem ein sehr schönes, aufwändig organisiertes OL-Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen. Einen besonderen Abschluß des ersten Wettkampftages bildete die Siegerehrung im Park vor dem Amtsgericht, mit den noch vorhandenen Kulissen vom Seesener "Sehusa-Stadt-Fest", welches am Wochenende davor stattgefunden hatte.

Karl-Heinz

 

27.-30.07.2016 OOcup 5 days, 3 countries

Von Mittwoch bis Sonntag war in Österreich, Italien und Slowenien der OOcup. Nach einer Woche Wanderurlaub starteten wir also „ausgeruht“ in Villach in den ersten Lauf. Mama und ich gingen nur auf einer offenen Bahn wandern. Der Wald war sehr ungewohnt und steil. Offiziell hatten wir auf 3,1 km „nur“ 110 Höhenmeter. Allerdings fühlte es sich eher wie 1100 m an. Es war auch sehr schwer, sich ordentlich zu orientieren, da Anhaltspunkte wie Wurzeln oder markante Bäume ganz einfach fehlten.
Am Donnerstag ging es dann bei herrlichem Wetter nach Planica. Dort stiegen wir in Busse um und fuhren nach Italien. Dieser Wald war um einiges besser als der in Villach und es war nicht ganz so warm wie am Vortag. Ebenso schön war es dann am Freitag. Mama und ich nahmen gleich unseren Fotoapparat mit. Besonders schön an diesen beiden Etappen war die fantastische Landschaft mit Kühen an herrlich blauen Seen vor riesigen Bergen. Auf dem Rückweg nach Slowenien bekamen wir dann auch „endlich“ einen Urlaubsohrwurm, der uns tatsächlich noch bis nach Hause verfolgen sollte.

538
Blick aus dem Wettkampfgebiet am Laghi di Fusine in Richtung Mangart (2677 m)

An den nächsten beiden Tagen fanden die Läufe in Slowenien statt. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt versagte natürlich unser Navi. Also lag es an mir, uns zum OL zu leiten. Wie sich herausstellte, war das gar nicht so leicht mit der im Programmheft abgedruckten Karte. Dazu kam noch, dass ausgerechnet an diesem Tag der Wladimir Putin einen Staatsbesuch machte und deshalb alle Autobahnen gesperrt waren. Irgendwie schafften wir es nach zwei Stunden Fahrt über unzählige Serpentinen und (gefühlt) Feldwege, von denen wir bis jetzt nicht sicher wissen, wo genau die liegen, noch pünktlich zur Startzeit anzukommen. Leider war die Strecke dann doch nicht so schön wie erhofft – vielleicht lag es auch daran, dass wir alle Energie schon in die Anfahrt gesteckt hatten. Papa ging es ähnlich. Er musste vom Start aus erst einmal von der einen auf eine andere Bergkuppe, um zum ersten Posten zu gelangen. Diesen konnte er jedoch nicht finden. Eher zufällig stand dann der zweite Posten „im Weg“. Einigermaßen demotiviert stiefelte er ins Ziel, die anderen Kontrollpunkte ignorierend.

608 OOCup E4, Blick vom Start in Richtung Posten 1 der M21A Short
Am Start der Etappe 4, direkt am Gipfel des Lajnar (1549 m).

Am Sonntag fuhren wir dann erneut nach Slowenien – wir benötigten ungefähr die Hälfte der Fahrzeit vom Vortag. Trotz allem war die Luft raus. Papa lief auch nicht mehr mit, er lief noch einmal zum Start des gestrigen Laufes und schaute sich die Bunkeranlagen an. Wie sich herausstellen sollte, hätte ich auch lieber Fotos machen sollen. Von allen Läufen dieser Woche fand ich diesen am schlimmsten. Der Wald war nicht sehr steil, aber wir verliefen uns schon zum dritten Posten und suchten ca. 30 Minuten. Das passierte dann so ziemlich bei jedem anderen Kontrollpunkt. Also war unsere Zeit auch nicht berauschend. Trotz allem wurden wir auf unserer Strecke in der Endabrechnung aber doch 24. von insgesamt 69 Teilnehmern.

Jule

Homepage OOCup

Wielands Bericht auf orientierungslauf.de

Etappe 3              Etappe 4               Etappe 5

 

18.-26.07.2016 Sachsenkader-Trainingslager in Slowenien

Am Montag (18.7.) fuhren wir vom Bahnhof Dresden Neustadt in Richtung Slowenien. Es war ein langer Weg bis nach Ajdovšcina. Eigentlich sollte die Fahrt nur 10 Stunden dauern, wir benötigten jedoch 12 Stunden. Deshalb freuten sich alle, als wir endlich am Ziel waren.

Bereits am nächsten Morgen begannen wir mit der ersten Trainingseinheit, einem Slow-OL. Am Nachmittag übten wir Staffelstarts. Am Mittwoch wollten wir einen Mittel-OL-Vorlauf und danach ein Finale durchführen, kamen aber nur zum ersten, da wir Lena suchen mussten.
Donnerstags machten wir einen Bergsprint und anschließend einen Heimwald-OL auf einem Plateau in der Nähe unserer Unterkunft. Nachmittags besichtigten wir eine Höhle.
Die restlichen Tage trainierten wir auch recht fleißig. Am Sonntag ging es dann ans Meer. Dort übten wir KO-Sprints in der Stadt. Danach durften wir uns ausruhen und baden gehen.
Montag war noch einmal Routenwahl, danach baden angesagt.

Dienstag zogen wir um nach Kranskja Gora, da in der Nähe der OOcup stattfinden sollte. Von Mittwoch bis Sonntag waren die einzelnen Etappen verteilt auf Österreich, Italien und Slowenien.

Sommer-TL 2016
Foto: USV TU Dresden

Nach dem letzten Wettkampf fuhr ich mit meinen Eltern nach Villach, um dort noch eine Woche Urlaub zu machen.

Das Trainingslager hat wie immer sehr großen Spaß gemacht. Das Wetter war an allen Tagen sehr schön, vor allem als wir am Meer waren.
Danke an alle Betreuer und Organisatoren.

Flori

Wielands Bericht auf orientierungslauf.de

‘ne Menge sportlicher Bilder...

 

04.-05.06.2016 DM Staffel-OL und DBK Mannschafts-OL

Dieses Wochenende fanden bei Lengefeld die Deutsche Meisterschaft im Staffel-OL und die Deutschen Bestenkämpfe im Mannschafts-OL statt.
Wie schon im letzten Jahr startete ich gemeinsam mit den Görlitzern.

Am Samstag war Staffel. Lukas, Malte und ich wollten unser Bestes geben.
Malte startete als Erster. Er kam als Sechster ins Ziel und übergab an Lukas. Der lief auch fast fehlerfrei auf seiner Strecke und konnte dadurch einen Platz gut machen. Dann war ich an der Reihe. Aufgeweichter Boden und teilweise dichter Wald forderten die Konzentration. Dafür waren die Posten relativ leicht zu finden. Am Ende landeten wir auf dem 4. Platz, womit wir sehr zufrieden waren.

Am Sonntag war denn der Mannschafts-OL. Malte teilte die Posten auf. Leider machten wir hier einen kleinen Fehler, denn Lukas hatte einen Posten zu viel bekommen.
Deshalb mussten ich am letzten Posten noch ca. 3 Minuten warten.
Aber an unserer Platzierung hätte eine andere Aufteilung sicherlich auch nichts geändert.
Alles in allem waren wir am Ende des Wochenendes doch sehr zufrieden.

Danke an den SV Lengefeld für die schönen Tage.
Danke auch an Harald und Familie Schierz für die Mitfahrgelegenheit.

Flori

Lengefeld.1
Foto: Harald Juras, OL-Görlitz

Ergebnisse

Karte Mannschafts-OL